Das Praktische Jahr


 

Das Praktische Jahr „PJ“ ist das sechste Studienjahr für angehende Ärztinnen und Ärzte. Es handelt sich um eine besondere Form der akademisch-praktischen Lehre, in deren Mittelpunkt die Ausbildung am Patienten steht. Dabei sollen die Studierenden lernen, die während des Studiums erworbenen ärztlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf den einzelnen Krankheitsfall anzuwenden (vgl. § 3 ÄAppO).

Das PJ umfasst drei Ausbildungsabschnitte - "Tertiale" - in den Pflichtfächern Chirurgie und Innere Medizin sowie in Allgemeinmedizin oder einem anderen klinisch-praktischen Wahlfach.

Die PJ-Ausbildung kann sowohl an Universitätskliniken als auch an Akademischen Lehrkrankenhäusern "ALK" und Akademischen Lehrpraxen "ALP" erfolgen, die dazu von einer Medizinischen Fakultät beauftragt sind.